Es war ein schäbiges Gefühl aufzuwachen, hier aufzuwachen. Ich lag auf der bloßen Folie. Allmählich musste ich mir eingestehen, dass das zugegen nicht mein Zelt war. Der Blumenkranz von gestern Abend hing mir noch im Gesicht. Ich mochte ihn sogar ein bisschen an mir. Aber jetzt fühlte sich alles jämmerlich an. Ich wusste nicht einmal wie spät es war, ob mir heiß oder kalt war, wo ich war. Als wir erst am Morgen zu Bett sind, muss es eiskalt gewesen sein. R., dieser Student aus München und ich in der Mitte. Wir lagen wie die Fische in einer Dose, so dicht aneinandergedrängt. R. und ich kannten den Studenten kaum. Ich weiß nicht einmal mehr, was er studiert hat.
Draußen war es angenehm. Die Sonne schien noch nicht lange. Vielleicht hatten wir zwei Stunden geschlafen, oder drei. R. und ich sind verzweifelt zu unserem Zelt gestolpert. Da schliefen fremde Männer. Einfach so. R. war wütend und ich musste lachen. Es ist noch niemand weiter wach gewesen. Also saßen wir übermüdet und stumm vor unserem Zelt. Betrunkene kamen vorbei, setzten sich zu uns. Einer schlief ein. Und dann? Flunkyball. Bier am Morgen. Highfield.
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Schreib öfter mal solche Texte! :)
AntwortenLöschenLiebst, Lisa
Cool, werds probieren :-3
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