Seit einem Monat bin ich mittlerweile allein. Manchmal denke ich darüber nach, wie alles angefangen hat. Ich lese in meinem Tagebuch Einträge vom Dezember 2013. Wie glücklich wir gewesen sind. Und vom September 2013. Wie schüchtern wir gewesen sind. Und vom Mai 2015 als du mich verlassen hast. Ich weiß nicht, was Feigheit ist, aber das ist es vielleicht. Um ehrlich zu sein, hätte ich das alles nie erwartet. Dieses Alleingelassen-Werden, diese Stille. Überall ist sie. Und ich frag mich: Wo bist du? Was hättest du zu den Dingen jetzt gesagt, dass ich mein Abitur bestanden habe, meine mündliche Prüfung an deinem Geburtstag; hätten dir meine Abiballschuhe gefallen? Immer mehr wirst du zu einem Fremden. Ich frag mich, wie du deinen Eltern gesagt hast, dass ich nicht mehr komme und wie sie das fanden. Sie waren immer so lieb zu mir. Und deine Oma. Und deine Freunde, deine Komillitonen und dein Sportverein. Ich frage mich, was sie alle gesagt haben. Nach einem ganzen langen und schweren Monat bin ich der festen Überzeugung, dich nie wiedersehen zu wollen. Dich, der du vor wenigen Monaten noch mein Ein und Alles warst.
P.S. Ich weiß, dass du meinen Blog noch heimlich liest.


das hört sich so traurig an - sprichst du von deinem exfreund? :((
AntwortenLöschenDu sprichst mir aus der Seele..
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